Berichte

Schonendes Veröden von Hornanlagen

 

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Verabschiedung von Zuchtleiter Dr. Franz Gasteiger

„Aus is und gar is und schod is, dass wahr is!“

Nach einem interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsleben verabschiedet sich unser Zuchtleiter Dr. Franz Gasteiger zum Ende dieses Jahres in den verdienten Ruhestand.

Aufgewachsen in einem Milchviehbetrieb in Bichl hat er sich immer schon für Tiere, Tiergesundheit und Rinderzucht interessiert. Aus dem Grund war seine Entscheidung, nach dem Abitur Tiermedizin zu studieren, nur folgerichtig. Bereits als Student hat er, als Helfer beim Kälbermarkt, die ersten „Arbeitszeiten“ beim Zuchtverband abgeleistet. Nach seiner Promotion und Mitarbeit in verschiedenen Großtierpraxen, bereitete er sich auf den Staatsdienst vor. In München, Rosenheim und Miesbach arbeitete er dann als Amtstierarzt. Ganz besonders ausgezeichnet hat ihn in dieser Zeit nicht nur seine präzise Fachlichkeit, sondern sein stetes Bemühen, unkonventionelle und pragmatische Lösungen bei der Umsetzung aller Vorgaben und Gesetze zum Wohle der Tiere, der Bauernfamilien und dem Zuchtverband zu finden.

Von Verbandsseite bemühte man sich sehr um ihn, als die Stelle des Zuchtleiters in Miesbach vakant wurde. Auch ihn reizten die gestalterischen Möglichkeiten eines Zuchtleiters wesentlich mehr, als die vielen Überwachungstätigkeiten, die die Arbeit in der Veterinärverwaltung mit sich bringt. Er gehörte bereits jahrelang als Tierarzt dem beratenden Ausschuss des Ministeriums an, der die Entscheidungen der Fleckviehzucht nochmals nach züchterischen, tierzuchtrechtlichen und veterinärrechtlichen Grundsätzen überprüfte. Außerdem war er bereits damals Mitglied im Körausschuss des Zuchtverbandes in Miesbach. So wechselte er an das AELF Miesbach und als 2008 die Zuchtleitung der Zuchtverbände Miesbach, Traunstein und Weilheim zusammengelegt wurden, hat man diese, sicher nicht ganz einfache Aufgabe, in die Hände von Franz Gasteiger gelegt. In dieser Eigenschaft war er auch fachlicher Leiter des entsprechenden Milcherzeugerdienstes.

Sein fundiertes Züchterwissen, sein umgängliches und auch stets zu Kompromissen bereites Wesen haben ihn diese vielen Aufgaben hervorragend bewältigen lassen. Besonders die schwierige Planungsphase der Umsiedlung des Zuchtverbandes Miesbach hat er mit großem Engagement begleitet, leidenschaftlich diskutiert und sachlich und fachlich entscheidend argumentiert.

Die Zeit seiner Tätigkeit als Leiter des Fachzentrums für Rinderzucht am Grünen Zentrums in Holzkirchen war für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Züchter, hier speziell aus dem Zuchtgebiet Miesbach, danken ihm herzlich und wünschen ihm für seinen Ruhestand, der mit Kommunalpolitik, Almsommer, Jagd und „Zuchtberatung“ auf dem Betrieb seines Bruders sicher ordentlich ausgefüllt sein wird, alles Gute. Vor allem soll ihm eine stabile Gesundheit noch viele, viele Jahre die Möglichkeit geben, seinen umfangreichen Hobbys frönen zu können.

 

Dr.Gasteiger Dr.Beck

 

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Von den Jahreshauptversammlungen 2020 der Viehzuchtgenossenschaften:

VZG Rosenheim (10.01.2020)

  

VZG RO 2020

Die geehrten Landwirte, eingerahmt von den Ehrengästen:

(v.li.) MdB Daniela Ludwig, VZG-Vorsitzender Georg Lechner, Georg Dinzenhofer sen., Hochstraß, Georg Soyer, Langenpfunzen, Franz Vordermayer, Stuhlrain, Georg Moosegger, Kleinholzhausen, Christian Niederthanner, Zain, Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger, Georg Lechner jun., Tödtenberg und stellv. Landrat Josef Huber.

 

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VZG Wasserburg (14.01.2020)

Viehzuchtgenossenschaft Wasserburg zieht Bilanz

Die Viehzuchtgenossenschaft Wasserburg hielt am Dienstag, den 14. Januar in Kerschdorf den alljährlichen Züchtertag ab. Der Vorsitzende Gerhard Feckl durfte zahlreiche Ehrengäste unter anderem Bezirksrat Sebastian Friesinger, MdL Otto Lederer und Kreisobmann Josef Bodmaier, Züchterfamilien und Interessierte der Rinderzucht begrüßen. Bei den Grußworten der Ehrengäste bedankte sich der stellvertretende Landrat Josef Huber für die geleistete Arbeit der Rinderzüchter und stellte klar, dass die schwierige Situation der Bauern allen bewusst sei und vor allem durch die jüngsten Bauernproteste verstärkt Gehör findet.

Der 1. Vorsitzende des Zuchtverbandes in Miesbach Johann Rauchenberger bedankte sich für die treue Lieferung der Zuchtrinder und Kälber an das Vermarktungszentrum in Miesbach. In seiner Rede verwies er auf die immer großer werden Problematik durch immer strenger werdende Auflagen und keine klaren und nachvollziehbaren Richtlinien und Verordnungen für die Zuchtrinder- und Kälbervermarktung hin. Früher haben uns Rinderkrankheiten die Vermarktung verhindert, jetzt machen wir es mit unseren eigenen Verordnungen!

Der Geschäftsführer Christian Preßlaber konnte einen positiven Jahresabschluss mit einem Gewinn von rund € 49.500,- in der Bilanz bringen. Ein Umsatzrückgang bei der Vermarktung von € 2. Millionen bedeutet auch für die Bauern erhebliche Einbußen. Der Zuchtverband zahlt 93% des Verkaufserlöses an seine Mitglieder aus und somit haben diese allein bei der Vermarktung rund € 1,85 weniger erhalten. Er bedankt sich auch bei seinen Lieferbetrieben für die sehr gute Tierqualität. Die Viehzuchtgenossenschaft Wasserburg erzielte bei den Kälbermärkten im vergangenen Jahr die höchsten Kälberpreise. Nur bei 0,4% der vermarkteten Rinder kam es zu Gewährschaften.

In den Medien wird die Zuchtrindervermarktung leider oft falsch dargestellt. Erfreulich entwickelten sich die Herdebuchkühe. Mit 58.999 Kühen, einem Plus von 1.347 Tieren hat ein jeder Zuchtbetrieb eine Kuh mehr im Bestand als 2018. Der Landkreis Rosenheim hat 60% Anteil bei den Kühen des Zuchtverbandes in Miesbach. Mit 3070 vermarkteten Großrindern war 2019 das erfolgreichste Vermarktungsjahr im Bereich Großvieh. In der Oberlandhalle wurden bei den wöchentlich abgehaltenen Auktionen 31.500 Kälber vermarktet und somit zählt sie nach wie vor zu den größten Märkten in Bayern.

Das LKV Bayern bietet den Zuchtbetrieben laufend mehr Service in Punkto Tiergesundheit. 11 x pro Jahr erhalten die Bauern Informationen über den Gesundheitszustand der Herde. Für das Management und Wirtschaftlichkeit der Betriebe von größter Bedeutung.

Für das LRA Rosenheim referierte der Amtsveterinär Dr. Michael Helbing über aktuelle Themen in Tiergesundheit und Tierschutz. Er verwies auf den sehr guten Seuchenstatus in Bayern und dieser muss auch bewahrt werden. Dieser Seuchenstatus bringt für die Vermarktung große Vorteile und trägt zum Tierwohl maßgeblich bei.

GF Christian Preßlaber

 

 

VZG WS 2020

Die Ehrengäste gratulierten den geehrten Landwirten:

v.li. stellv. Landrat Josef Huber, MdL Otto Lederer, Johann Andreas Krug - Bärnham, Jakob Mayer - Sunkenrot, Martin Asböck – Gänsreit, Frau Gschwendtner und ihr Mann Bartholomäus Gschwendtner – Rappold, Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger, Bezirksrat Sebastian Friesinger und VZG-Vorsitzender Gerhard Feckl.

 

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VZG Aibling (17.01.2020)

Volles Haus beim Züchtertag der VZG Aibling in Mietraching!

Der Vorsitzende der Viehzuchtgenossenschaft Aibling Lothar Schechner zog am Freitag, den 17. Januar 2020 beim Gasthof Kriechbaumer in Mietraching seine Jahresbilanz. Die zahlreichen gekommenen Zuchtinteressierten erhielten die neuesten Informationen vom Zuchtverband in Miesbach, dem LKV Bayern, der Erzeugergemeinschaft Miesbach und von Amtsveterinär.

Einige Schlagworte des Vorsitzenden: Es war kein leichtes Jahr für uns Bauern! In den Medien wird gerne die Landwirtschaft als Sündenbock für Klimawandel, Bienensterben und vieles mehr hingestellt. Immer mehr Leute wollen in der Landwirtschaft mitreden. Die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, welche von Bauernhand gestaltet wurde wird angeprangert. Die harte praktische Arbeit, 365 Tage im Jahr wird hinterfragt und erfährt keine Würde.

Landtagsabgeordneter Otto Lederer bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er selbst zeigte großes Verständnis für manchen Unmut, gab zu bedanken, dass leider gewisse Umsetzungen auf EU- und Bundesebene laufen. Die Änderung einer Verordnung ist leider sehr langwierig. Deshalb bittet er um Geduld, damit auch praktikable Lösungen kommen. Dieter Kannengießer, der stellvertretende Landrat und die Kreisbäuerin Katharina Kern durften auch begrüßt werden.

Der Geschäftsbericht des Zuchtverbandes für oberbayerisches Alpenfleckvieh Miesbach e.V. viel trotz schlechter Rinderpreise positiv aus. In der Großviehvermarktung war das vergangene Wirtschaftsjahr das Erfolgreichste in der Verbandsgeschichte. Das erste Quartal im heurigen Geschäftsjahr brachte wiederum Zuwächse bei den Stückzahlen in der Vermarktung. Die Kälbervermarktung ist nach wie vor preislich unter Druck.

Beim LKV Bayern nahm die Betriebs- und Kuhzahl im vergangenen Jahr ab. Im Bereich Herdenmanagement bietet der LKV seinen Mitgliedsbetrieben viel Information. Gegen den Abwärtstrend entwickelten sich die Kuhzahlen beim Zuchtverband mit einem Zuwachs von 1.347 Kühen konnte ein Stand von 58.999 Zuchtkühen erreicht werden. Die Betriebszahl nahm um 10 Betriebe auf 1.347 ab. Die 251 Zuchtbetriebe in Aibling steigerte die Kuhzahl um 564 auf 13.736 Herdebuchkühen. Die VZG Aibling ist nach Rosenheim die zweitstärkste Viehzuchtgenossenschaft beim Zuchtverband in Miesbach.

Züchterischen Ehrungen, sowie die Ehrung von der besten Marktbeschickern fanden auch im Rahmen dieses Züchtertages statt. Die alljährliche Züchtertagung brachte viel Information aus erster Hand und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz.

GF Christian Preßlaber

 

 

VZG AIB 2020

Die geehrten Landwirte mit den Gratulanten:

(v.li.) Johann Willerer - Dettendorf, Hubert Pfatrisch - Natternberg, stellv. Landrat Dieter Kannengießer, MdL Otto Lederer, Auer - Högling, Hubert Niedermair - Feldkirchen-Westerham, VZG-Vorsitzender Lothar Schechner, Johann Röhrmoser - Oberwertach, Augustin Hartl - Brettschleipfen und Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger.

 

VZG AIB 2020 Saal

Lothar Schechner (vorne im Bild) konnte sich über eine gut besuchte Veranstaltung freuen.

 

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VZG München (21.01.2020) 

 

Züchtertag der Viehzuchtgenossenschaft München

Die Viehzuchtgenossenschaft München hielt am Dienstag, den 21. Januar in Arget den alljährlichen Züchtertag ab. Der Vorsitzende Anton Lechner durfte zahlreiche Ehrengäste unter anderen die Frau Bürgermeisterin Barbara Bogner aus Sauerlach, Landrat Christoph Göbel, dem Kreisobmann vom Bauernverband Anton Stürzer sowie Züchterfamilien und Interessierte der Rinderzucht begrüßen.

Die VZG München ist mit 31 Mitgliedsbetrieben die kleinste der 8 VZGs beim Zuchtverband in Miesbach. Klein aber sehr aktiv. Mit 165 vermarkteten Tieren im Bereich Großvieh und knapp 800 Kälbern sind unsere Betriebe die erfolgreichsten beim Zuchtverband. Bei der diesjährigen Züchterlehrfahrt mit 36 Teilnehmern wurde der Betrieb Höss in Altwiessee besucht.

Frau Staatsministerin Kerstin Schreyer übermittelte in einem offenen Brief ihre Glückwünsche und zeigte größtes Verständnis für die Anliegen der Landwirtschaft. In Bayern werden rund 25% der Rinder von Deutschland gehalten. Die Landwirte machen nur 2 % der Bevölkerung aus sind aber für jeden 7 Arbeitsplatz in Bayern verantwortlich. Die Staatsministerin hat auch kein Verständnis für die derzeitigen Anschuldigungen im Bereich Klima-, Tier- und Artenschutz gegen die Bauern. Landrat Christoph Göbel richtete seine Worte direkt an die Versammlung. Er verwies auf die knappe Verfügbarkeit von Grund und Boden hin. Der Ballungsraum um München weitet sich immer mehr aus. Alt eingesessene landwirtschaftliche Betriebe kommen auf Grund der Flächenverbauung immer unter Druck. Diese Problematik betrifft die rinderhaltenden Betriebe der Viehzuchtgenossenschaft München immer häufiger.

Der 1. Vorsitzende des Zuchtverbandes in Miesbach Johann Rauchenberger bedankte sich für die treue Lieferung der Zuchtrinder und Kälber an das Vermarktungszentrum in Miesbach. In seiner Rede verwies er auf die immer großer werden Problematik durch immer strenger werdende Auflagen und keine klaren und nachvollziehbaren Richtlinien und Verordnungen für die Zuchtrinder- und Kälbervermarktung hin. Früher haben uns Rinderkrankheiten die Vermarktung verhindert, jetzt machen wir es mit unseren eigenen Verordnungen!

Der Geschäftsführer Christian Preßlaber konnte einen positiven Jahresabschluss mit einem Gewinn von rund € 49.500,- in der Bilanz bringen. Ein Umsatzrückgang bei der Vermarktung von € 2 Millionen bedeutet auch für die Bauern erhebliche Einbußen. Der Zuchtverband zahlt 93% des Verkaufserlöses an seine Mitglieder aus und somit haben diese allein bei der Vermarktung rund € 1,85 Millionen weniger erhalten. Der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh e.V. in Miesbach hat aktuell 1.347 Mitgliedsbetriebe bei denen 58.999 Herdebuchkühe gehalten werden. Die Herdebuchkühe stiegen um 1.347 Tiere an. Vor allem im Landkreis Rosenheim kam es zu Zuwächsen. Bei der Viehzuchtgenossenschaft München bleiben die Stückzahlen auf gleichem Niveau.

Mit 3070 (+122 Tiere) vermarkteten Großrindern war 2019 das erfolgreichste Vermarktungsjahr im Bereich Großvieh. In der Oberlandhalle wurden bei den wöchentlich abgehaltenen Auktionen 31.500 Kälber vermarktet und somit zählt sie nach wie vor zu den größten Märkten in Bayern.

Der LKV Bayern, vertreten durch Peter Gasteiger, informierte die Versammlung über Themen im Bereich Herdenmanagement.

Dr. Johann Marx berichtet über Aktuelles aus dem Veterinärwesen.

Züchterische Ehrungen fanden auch im Rahmen dieses Züchtertages statt. Die alljährliche Züchtertagung brachte viel Information aus erster Hand und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz.

 

GF Christian Preßlaber 

 

VZG M 2020

Die Geehrten Züchter stellen sich dem Fotograf:

(v.li) Martin Stadler – Peiß, Wilhelm Zeidler jun. – Dürrnhaar, Johann Eberl – Arget, Karin Humpl – Arget, Thomas Huber – Loibersdorf, Johann Killer – Altkirchen, Robert Lechner – Sauerlach, Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger und Sauerlachs Bürgermeisterin Barbara Bogner.

 

VZG M 2020 Saal

VZG-Vorsitzender Toni Lechner hatte eine aufmerksame Zuhörerschaft vor sich

 

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VZG Miesbach (24.01.2020)

 

Züchtertag der Viehzuchtgenossenschaft Miesbach in der Oberlandhalle

Die Viehzuchtgenossenschaft Miesbach hielt am Freitag, den 24. Januar in der Oberlandhalle in Miesbach den alljährlichen Züchtertag ab. Der Vorsitzende Josef Manhart durfte zahlreiche Ehrengäste unter anderen die Frau Bürgermeisterin Ingrid Pongratz, dem Kreisobmann vom Bauernverband Hans Hacklinger, die Kreisbäuerin Marlene Hupauf sowie Züchterfamilien und Interessierte der Rinderzucht begrüßen. Bedenklich zeigte sich der Vorsitzende über die derzeitigen Diskussionen über CO2, Nitrat, Klimawandel und vieles mehr, wo überall die Bauern angeprangert werden.

Zu den erfreulichen Ereignissen zählt die positive Entwicklung bei der Großviehvermarktung sowie die alljährlich abgehaltene Züchterlehrfahrt, welche dieses Jahr nach Osttirol, in das Almgebiet Innergeschlöß im Nationalpark Hohe Tauern führte.

Von den Ehrengästen meldete sich Frau Bürgermeisterin Ingrid Pongratz zu Wort. Sie freut sich, dass sie da sein darf. Sie hob vor allem die wertvolle Arbeit der bäuerlichen Bevölkerung hervor und bedankte sich dafür und schämt sich für gewisse Aussagen in den Medien.“ Der Umgang mit den Landwirten ist eine Sauerei.“

Der 1. Vorsitzende Johann Rauchenberger überreichte der scheidenden Bürgermeisterin die Ehrenglocke des Zuchtverbandes Miesbach. Mit ihrer klaren Linie hat Sie viel für den Zuchtverband und die Neuausrichtung des Marktortes Miesbach geleistet. Rauchenberger wies auf die immer größer werdende Problematik durch strenger werdende Auflagen und keine klaren nachvollziehbaren Richtlinien und Verordnungen für die Zuchtrinder- und Kälbervermarktung hin. Früher haben uns Rinderkrankheiten die Vermarktung verhindert, jetzt machen wir es mit unseren eigenen Verordnungen! Der Bundesverband, wo auch der ZV Miesbach Mitglied ist, musste letztes Jahr € 140.000,- an Rechtsanwalt und Gerichtskosten für die Öffnung von Märkten und Freigabe von Transporten bezahlt. Alle Urteile wurden zu Gunsten der Zuchtverbände ausgesprochen. Der private Viehhandel und viele Erzeugergemeinschaften tragen dazu nichts bei, aber profitieren im Nachhinein von den freien Märkten.

Der Geschäftsführer Christian Preßlaber konnte einen positiven Jahresabschluss mit einem Gewinn von rund € 49.500,- in der Bilanz bringen. Ein Umsatzrückgang bei der Vermarktung von € 2 Millionen bedeutet auch für die Bauern erhebliche Einbußen. Der Zuchtverband zahlt 93% des Verkaufserlöses an seine Mitglieder aus und somit haben diese allein bei der Vermarktung rund € 1,85 Millionen weniger erhalten. Die Viehzuchtgenossenschaften erhalten für die vermarkteten Kälber und Jungkühe jährlich eine Rückerstattung. Mit diesem Geld kann jede Viehzuchtgenossenschaft frei wirtschaften und auch die Lehrfahrten abhalten.

Der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh e.V. in Miesbach hat aktuell 1.347 Mitgliedsbetriebe bei denen 58.999 Herdebuchkühe gehalten werden. Die Herdebuchkühe stiegen um 1.347 Tiere an. Vor allem im Landkreis Rosenheim kam es zu Zuwächsen. Der Landkreis Miesbach, mit seiner extensiveren Landwirtschaft hält seine Kuhzahlen konstant.

Im Bereich Zucht informierte der neue Zuchtleiter Dr. Rudolf Maierhofer über die Auswirkungen der genomischen Selektion. Er wurde zum Nachfolger von Dr. Franz Gasteiger bestellt und betreut nun die Verbände in Traunstein, Miesbach und Weilheim.

Mit 3070 (+122 Tiere) vermarkteten Großrindern war 2019 das erfolgreichste Vermarktungsjahr im Bereich Großvieh.

Verbandsverwalter Florian Maier brachte den Bericht über den aktuellen Kälbermarkt. In der Oberlandhalle wurden bei den wöchentlich abgehaltenen Auktionen 31.500 Kälber vermarktet und somit zählt sie nach wie vor zu den größten Märkten in Bayern

Der LKV Bayern, vertreten durch Peter Gasteiger, informierte die Versammlung über Themen im Bereich Herdenmanagement.

Frau Dr. Marion Geier, vom Veterinäramt in Miesbach berichtete vom Veterinäramt. Der hohe Seuchenstatus in Bayern konnte über gezielte Überwachungen aufgebaut werden und ermöglicht beste Vermarktungsmöglichkeiten ohne große Voruntersuchungen. Der Tiertransport beginnt beim Verkäufer und auf die dafür geltenden Richtlinien wurde hingewiesen.

Züchterische Ehrungen fanden auch im Rahmen dieses Züchtertages statt. Die alljährliche Züchtertagung brachte viel Information aus erster Hand mit einem geselligen Ausklang.

Der Zuchtverband bedankte sich für die Liefertreue der Bauern, die gute Zusammenarbeit mit dem LKV Bayern, dem LRA Miesbach, der Stadt Miesbach und unseren Viehfahrern für den guten Umgang mit den Tieren und den sicheren Transport bei jeder Witterung. Den Käufern wünscht man mit den erworbenen Tieren viel Freude.

 

GF Christian Preßlaber

 

VZG MB 2020 1

v.li. (untere Reihe) VZG-Vorsitzender Josef Manhart, Gottfried Priller – Uslau, Geschäftsführer Christian Preßlaber, Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger, LD Rolf Oehler

(2. Reihe) Franz Bernöcker – Stadlberg, Josef Heiß – Durham, Franz Leitner – Fischhausen, Frau Thurnhuber – Warngau

(3. Reihe) Sebastian Blindhuber sen. – Litzlau, Johann Fichtner jun. – Elbach, Peter Hagn – Hochleiten, Andreas Schönauer – Hagnberg (blaue Weste)

(4. Reihe) Andreas Kafl – Osten, Christian Schweiger – Rieding, Kajetan Leitner – Klarerhof

(oberste Reihe) Ludwig Dialler – Obergiß, Johann Schweiger – Obholz, Andreas Summerer – Jedling, Johann Schoner – Untergschwendt und Georg Hell – Schliersee

 

VZG MB 2020 Saal

Die Kantine der Oberlandhalle war gut gefüllt mit den interessierten Besuchern des Züchtertages.

 

VZG MB 2020 Bürgermeisterin

Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger überreicht Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz zum Abschied eine Glocke und bedankt sich für ihr Engagement für den Zuchtverband allgemein, ganz besonders beim Hallenbau.

 

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VZG Wolfratshausen (27.01.2020)

 

Züchtertag der Viehzuchtgenossenschaft Wolfratshausen

Die Viehzuchtgenossenschaft Wolfratshausen hielt am Montag, den 27. Januar in Egling den alljährlichen Züchtertag ab. Der Vorsitzende Josef Thalhammer durfte zahlreiche Ehrengäste unter anderen den stellv. Landrat Martin Bachhuber, den Bürgermeister von Egling Hubert Oberhauser, vom Bauernverband Peter Fichtner und Maria Urban sowie Züchterfamilien und Interessierte der Rinderzucht begrüßen.

Im Jahresrückblick brachte der Vorsitzende der Viehzuchtgenossenschaft einen kurzen Bericht vom vergangenen Bauernjahr. Es war kein leichtes Jahr für die Bauern! Die Schneemassen Ende Januar hinterließen große Schäden im Wald, laufend sinkende Preise bei Milch, Schlachtvieh und Kälber kamen noch dazu. Aber das Schlimmste ist die permanente Demütigung und Anprangerung der Landwirtschaft in den Medien. Erfreulich zeigte sich das vergangene Vermarktungsjahr. Die Viehzuchtgenossenschaft konnte im Großvieh- und Kälberbereich die Stückzahlen steigern.

Sie trägt damit maßgeblich dazu bei, dass das Vermarktungszentrum in der Oberlandhalle in Miesbach mit rund 31.500 Kälbern und 3070 vermarkteten Großvieh zu den größten in ganz Bayern zählt. Zuchtrinder aus Miesbach sind weltweit gefragt.

Stellv. Landrat Martin Bachhuber hat großes Verständnis für die brisanten Worte des Vorsitzenden. Nach dem Krieg waren die Lebensmittel knapp und die Aufgabe der Landwirtschaft war die Lebensmittelversorgung. Der Wohlstand im Land und vor allem, dass große Teile der Bevölkerung keinen Bezug mehr zur Lebensmittelproduktion haben und alles als Selbstverständlichkeit angesehen wird, bringt Probleme mit sich. Die persönlichen Verletzungen durch das Volksbegehren gegenüber der Berufsgruppe der Bauern seien nicht tragbar. Die Uraufgabe der Landwirtschaft wird an den Pranger gestellt.

Der 1. Vorsitzende des Zuchtverbandes in Miesbach Johann Rauchenberger bedankte sich für die treue Lieferung der Zuchtrinder und Kälber. In seiner Rede verwies er auf die immer großer werdende Problematik durch strenger werdende Auflagen und keine klaren und nachvollziehbaren Richtlinien und Verordnungen für die Zuchtrinder- und Kälbervermarktung hin. Früher haben uns Rinderkrankheiten die Vermarktung verhindert, jetzt machen wir es mit unseren eigenen Verordnungen!

Der Geschäftsführer Christian Preßlaber konnte einen positiven Jahresabschluss mit einem Gewinn von rund € 49.500,- in der Bilanz bringen. Ein Umsatzrückgang bei der Vermarktung von € 2 Millionen bedeutet auch für die Bauern erhebliche Einbußen. Der Zuchtverband zahlt 93% des Verkaufserlöses an seine Mitglieder aus und somit haben diese allein bei der Vermarktung rund € 1,85 Millionen weniger erhalten. Der Beirat des Zuchtverbandes setzt sich aus den 8 Viehzuchtgenossenschaften zusammen. Ziel ist es gemeinsam die Rinderzucht zu organisieren und Märkte abzuhalten. Eine jede Viehzuchtgenossenschaft bekommt vom Zuchtverband für die vermarkteten Tiere aus ihrer Genossenschaft eine finanzielle Rückerstattung. Mit diesen Geldmitteln kann jede Genossenschaft selbst wirtschaften und ihre Lehrfahrten und Züchtertage abhalten. Der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh e.V. in Miesbach hat aktuell 1.347 Mitgliedsbetriebe bei denen 58.999 Herdebuchkühe gehalten werden.

Der LKV Bayern, vertreten durch Peter Gasteiger, informierte die Versammlung über Themen im Bereich Herdenmanagement. Der LKV Bayern bietet den Zuchtbetrieben laufend mehr Service in Punkto Tiergesundheit. 11X pro Jahr erhalten die Bauern Informationen über den Gesundheitszustand der Herde, dies ist für das Management und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe von größter Bedeutung.

Dr. Georg Unterholzner berichtet über Aktuelles aus dem Veterinärwesen. Die Überwachung von Krankheiten im Rinderbereich sowie der Tierschutz zählen zu den Aufgaben im Amt.

Züchterische Ehrungen fanden auch im Rahmen dieses Züchtertages statt. Die alljährliche Züchtertagung brachte viel Information aus erster Hand und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz.

 

GF Christian Preßlaber

 

VZG WOR 2020

Gratulanten und Geehrte Züchter stellen sich dem Fotografen:

v.li. VZG Vorsitzender Josef Thalhammer, Georg Melf jun. – Ascholding, Johann Thalhammer -Steingau, Josef Greiter – Reichertshausen, Hans Meyr – Thanning, Hubert Köglsperger – Siegertshofen, Toni Huber – Oberherrnhausen, Johann Bauer – Königsdorf, Stefan Huber – Manhartshofen, Bürgermeister Hubert Obertshauser, Max Kranz – Thannkirchen, Maria Mayr – Königsdorf, stellv. Landrat Martin Bachhuber und Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger.

 

VZG WOR 2020 Saal

Der Vorsitzende Josef Thalhammer durfte sich über zahlreiche Gäste freuen.

 

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VZG Tegernsee (04.02.2020)

 

Züchtertag der Viehzuchtgenossenschaft Tegernsee

Am Dienstag, den 4. Februar 2020 hielt die Viehzuchtgenossenschaft Tegernsee ihre alljährliche Züchterversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Andreas Bartl freute sich besonders, dass die diesjährige Versammlung im Gasthof Maximilian, direkt In Gmund stattfindet. Handelt es sich hierbei um die Wirtschaft, welche im Besitz von Max Obermaier war, der vor über 180 Jahren das Fleckvieh aus der Schweiz nach Tegernsee brachte. Von dort aus verbreitete sich das Fleckvieh im gesamten Alpenraum. Mittlerweile Ist das Fleckvieh in Bayern und Österreich mit Abstand die meist gezüchtete Rinderrasse und erlebt weltweit größter Beliebtheit. Mit viel Freude konnte der Vorsitzende mitteilen, dass die Originalglocken, vom Viehtrieb aus der Schweiz nach Tegernsee, wieder im Besitz der Viehzuchtgenossenschaft sind. Als Dank und zur Ehre von Fleckviehpionier Max Obermaier wurde dieses Jahr die Gedenktafel vom Verein renoviert.

In den Grußworten von Alfons Besel, dem Bürgermeister von Gmund kam vor allem die gute Zusammenarbeit mit der Viehzuchtgenossenschaft heraus. Der Festplatz in Gmund, welcher im Besitz des Vereines ist, kann öffentlich genutzt werden. Der dort angesiedelte Bauhof, welcher im kommenden Jahr neu errichtet werden soll, wird wiederum von der VZG an die Gemeinde verpachtet. Eine schon seit vielen Jahren aufgebaute Zusammenarbeit zwischen Viehzuchtgenossenschaft und Gemeinde funktioniert bestens. In seiner Rede bedankt sich der Bürgermeister bei anwesenden Bauernfamilien für die geleistete Arbeit. Er wünscht sich mehr Respekt von der Bevölkerung gegenüber der bäuerlichen Arbeit.

Der 1. Vorsitzende des Zuchtverbandes in Miesbach, Johann Rauchenberger, bedankte sich für die treue Lieferung der Zuchtrinder und Kälber. In seiner Rede verwies er auf die immer großer werden Problematik durch strenger werdende Auflagen und keine klaren und nachvollziehbaren Richtlinien und Verordnungen für die Zuchtrinder- und Kälbervermarktung hin. „Früher haben uns Rinderkrankheiten die Vermarktung verhindert, jetzt machen wir es mit unseren eigenen Verordnungen!“

Der Geschäftsführer Christian Preßlaber konnte einen positiven Jahresabschluss mit einem Gewinn von rund € 49.500,- in der Bilanz bringen. Ein Umsatzrückgang bei der Vermarktung von € 2 Millionen bedeutet auch für die Bauern erhebliche Einbußen. Der Zuchtverband zahlt 93% des Verkaufserlöses an seine Mitglieder aus und somit haben diese allein bei der Vermarktung rund € 1,85 Millionen weniger erhalten. Der Beirat des Zuchtverbandes setzt sich aus den 8 Viehzuchtgenossenschaften zusammen. Ziel ist es gemeinsam die Rinderzucht zu organisieren und Märkte abzuhalten. Eine jede Viehzuchtgenossenschaft bekommt vom Zuchtverband für die vermarkteten Tiere aus ihrer Genossenschaft eine finanzielle Rückerstattung. Mit diesen Geldmitteln kann jede Genossenschaft selbst wirtschaften und ihre Lehrfahrten und Züchtertage abhalten. Der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh e.V. in Miesbach hat aktuell 1.347 Mitgliedsbetriebe bei denen 58.999 Herdebuchkühe gehalten werden.

Der neue staatliche Zuchtleiter für Traunstein, Miesbach und Weilheim Dr. Rudolf Maierhofer stellte sich der Versammlung vor. In seinem Referat über die neuen Zuchtmethoden betonte er, dass im Rahmen der genomischen Selektion auch die Problematik mit den Erbfehlern beseitigt werden konnte. Damit trägt die Rinderzucht auch einen Beitrag zu mehr Tierschutz bei, indem Erbkrankheiten nicht mehr auftreten.

Der LKV Bayern, vertreten durch Peter Gasteiger, informierte die Versammlung über Themen im Bereich Herdenmanagement. Der LKV Bayern bietet den Zuchtbetrieben laufend mehr Service in Punkto Tiergesundheit. 11X pro Jahr erhalten die Bauern Informationen über den Gesundheitszustand der Herde, dies ist für das Management und Wirtschaftlichkeit der Betriebe von größter Bedeutung.

Züchterische Ehrungen fanden auch im Rahmen dieses Züchtertages statt. Die alljährliche Züchtertagung brachte viel Information aus erster Hand und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz.

 

GF Christian Preßlaber

 

Bild Glocken

Originalglocken, vom Viehtrieb aus der Schweiz nach Tegernsee

 

Bild Ehrungen

Gratulanten und Geehrte Züchter stellen sich dem Fotografen:

v.li. VZG-Vorsitzender Andreas Bartl, Hansi Höss - Altwiessee, Anton Maier - Ellmau, Sebastian Andrae - Moosrain, Hans Kiening - Rottach-Egern, Thomas Ettstaller - Festenbach, Alfons Besel (Bürgermeister Gmund), Verbandsvorsitzender Johann Rauchenberger, Stefan Berghammer - Rottach-Egern

 

Zuchtverband für obb. Alpenfleckvieh Miesbach e.V.
Zuchtverband 1
83714 Miesbach

Tel.: +49 8025 2808-0
Fax.: +49 8025 2808-39
E-Mail: info@zuchtverband-miesbach.com