Marktbericht

 Drei Stiere in der Miesbacher Oberlandhalle an Besamungsstationen verkauft!

 

Drei Stiere in Besamungseinsatz motiviert Züchter und Jungzüchter für die Zuchtarbeit etwas „Hirnschmalz“ zu verwenden. Die Preise lagen zwar alle im vierstelligen Bereich, trotzdem ist es doch ein deutlicher Mehrerlös als beim Verkauf von Natursprungstieren. Den Spitzenpreis mit 7300 Euro Steigerungspreis erzielte Johann Röhrmoser aus Oberwertach bei Feldkirchen mit dem besten hornlosen Vasari- Sohn nach Gesamtzuchtwert. Der Stier glänzt durch sehr hohe Zuchtwerte im Bereich der Fitness. Die Fleischvererbung und Vererbung im Fundament und Euter ist ebenso positiv vorgeschätzt. Käufer war die Besamungsstation Bayern Genetik. Zwei weitere Stiere ersteigerte Julia Hofmann für die Besamungsstation Neustadt an der Aisch für 7100 und 3500 Euro. Züchter des ersten Stieres ist Johann Thalhammer aus Dietramszell. Er konnte einen Waalkes- Sohn mit einem Gesamtzuchtwert von 140 und einen Milchwert von 125 anbieten. Bei dem Stier sticht auch noch der sehr gute Fitnesszuchtwert von 126 und der gute Fleischwert mit 112 hervor. Sehr hohe Zuchtwerte wies auch der Erasmus- Sohn von Martin Biechl aus Hofberg, Gemeinde Feldkirchen- Westerham auf. Einen Gesamtzuchtwert von 136, dazu hohe Zuchtwerte in der Melkbarkeit und Eutervererbung beeinflussten die Kaufentscheidung ebenso wie die Milchleistung seiner Mutter mit 12.000 kg Milch und deren gute Bewertung im Euter. Bei den 15 verkauften Stieren in den Natursprung erfolgte der Zuschlag im Mittel bei 2620 Euro bei einer guten Stierqualität.

 

18 mit Familie

KatNr. 18: Röhrmoser Johann, Oberwertach

 

Nummer 23

KatNr. 23: Thalhammer Johann, Steingau

 

26 mit Züchter

KatNr. 26: Biechl Martin, Hofberg

 

 

Kalbinnen und Kühe wurden jeweils drei Tiere verkauft. Der durchschnittliche Steigerungspreis bei den Kalbinnen lag bei 1983 Euro. Die zwei Zweitkalbskühe kosteten im Mittel 1925 Euro, eine Drittkalbskuh wechselte für 2100 Euro den Besitzer.

An Jungkühen wurden diesmal nur 59 Stück aufgetrieben. Die durchschnittliche Milchleistung dieser Jungkühe lag bei 28,2 kg Milch. Sie erfreuten sich einer regen Nachfrage, so dass sie für einen mittleren Steigerungspreis von 2106 Euro verkauft wurden, wobei die Preisspanne von 1200 bis 2800 Euro geht. Der Spitzenpreis wurde für eine Wobbler- Tochter aus dem Zuchtbetrieb Anton Moser, Gemeinde Raubling bezahlt. Die Jungkuh stammt aus einen Biobetrieb, war geälpt und wurde mit einer Milchleistung von 27,2 kg angeboten. Nur 100 Euro weniger kostete eine Enzio- Tochter aus dem Zuchtbetrieb Hubert Niedermair aus Feldkirchen- Westerham. Insgesamt war diese Versteigerung für Züchter aus der Viehzuchtgenossenschaft Aibling ein sehr erfolgreicher Versteigerungstag. Von weiteren fünf Jungkühen mit einem Versteigerungspreis über 2500 Euro kamen drei aus dieser Viehzuchtgenossenschaft. Weitere 32 Jungkühe konnten noch Preise über 2000 Euro erzielen. Unter einem Steigerungspreis von 1700 Euro lagen nur fünf Jungkühe, deren durchschnittliche Milchleistung betrug 24,6 kg.

Vier Stiere und 18 Jungkühe blieben im Verbandsgebiet. 9 Stiere, eine Kuh und 12 Jungkühe sicherten sich bayerische Züchter. 5 Stiere und 1 Jungkuh gehen in das restliche Bundesgebiet. Drei Kalbinnen wurden nach Südtirol verkauft. Zwei Kühe und 28 Jungkühe treten die Reise in Milchviehbetriebe in den Niederlanden an.

Die nächste Großviehversteigerung in der Oberlandhalle findet am 6. Juli statt.

 

Nummer 123

KatNr. 123: Fuchs Maria Theresia, Bichl

 

Nummer 125

KatNr. 125: Hartl Augustin, Brettschleipfen

 

Zur Marktanmeldung

 

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