Aktuelles

Hier informiert der Zuchtverband Miesbach über aktuelle züchterische Ereignisse, wie Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen.

Auch für die Zucht wichtige Veterinärbelange und die Rundbriefe werden hier aufgeführt.

 

 

 

 

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Die Tierschau der VZG Wolfratshausen wurde aufgrund der aktuellen Situation verschoben.

 

Wir bemühen uns um einen Ersatztermin!

 

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Plätze für Jungviehaufzucht

  LS, Spalten, Liegeboxen

  1,60 Euro bis 2,00 Euro / Tag

  Josef Spiegelberger jun.

  0170 34 73 028  

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Weibliche Lernstichprobe Fleckvieh Bayern  (August 2019)

Nach langen und zähen Verhandlungen ist es jetzt endlich gelungen die 8 bayerischen Besamungsstationen und bisher 9 der 10 bayerischen Zuchtverbände unter einen Hut zu bringen. Zur Verbesserung der Genauigkeit der Zuchtwertschätzergebnisse genomischer Jungvererber (GJV) ist es notwendig, viele nicht selektierte Tiere untersuchen zu lassen. Genomische Zuchtwerte gibt es bis jetzt nur von hoch vorgeschätzten männlichen und weiblichen Kandidaten. Nicht selektierte Tiere wurden kaum typisiert. Dies kann zu einer Verzerrung der Zuchtwerte führen. Ein weiteres Ziel ist die Etablierung von Gesundheitszuchtwerten, die auch von der Öffentlichkeit gefordert werden. Die Vertragspartner bei der Zuchtwertschätzung Österreich und Baden-Württemberg haben bereits ähnliche Projekte am Laufen.

In Bayern läuft das Bullenmodell seit Anfang Juli. Dabei werden durch die Mitarbeiter des LfL bei der Nachzuchtbewertung bei den ersten 50 abgekalbten Töchtern eines GJV gleichzeitig Haarproben für die genomische Untersuchung gezogen. Die zuständigen LOP’s haben dazu die Einverständniserklärungen bei den Betrieben eingeholt und es gibt bereits eine Rücklaufquote von über 70 %. Der Betrieb bekommt dafür kostenlos die genomischen Zuchtwerte für die entsprechenden Jungkühe. Daneben soll in Kürze das Betriebsmodell anlaufen. Hier werden in den freiwillig teilnehmenden Betrieben alle weiblichen Nachkommen genomisch untersucht. Von den Mitgliedsbetrieben des Zuchtverbandes Miesbach können an diesem Programm knapp 30 Zuchtbetriebe teilnehmen. Das wichtigste Ziel dieser Untersuchung liegt in der Verbesserung der Gesund-heitszuchtwerte, da diese nach wie vor auf sehr wenigen Daten beruhen und die Zuchtwerte damit sehr unsicher sind. Es gibt bereits eine Vorauswahl durch die LfL, welche Betriebe dabei in Frage kommen. Auswahlkriterien dabei: Mindestens 20 lebende HB-Kühe, mindestens 40 % der Kälber und Jungrinder haben einen GJV als Vater und 5 oder mehr Jungkühe stammen von einem von einem GJV ab. Zwischen Zuchtverband und Zuchtbetrieb wird dann ein Vertrag geschlossen, der die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien aufführt. Der Vertrag ist auf unserer Homepage (www.zuchtverband-miesbach.com) unter „Aktuelles“ zu finden. Die durch die LfL vorgeschlagenen Betriebe werden zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der auch der stark vereinfachte Umgang mit ProGesund demonstriert werden soll.

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Vertrag Weibliche Lernstichprobe

 

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Blauzungenkrankheit (BT)  (August 2019)

Liebe Züchterinnen und Züchter,

auch wenn es in jüngster Vergangenheit keine neuen Fälle dieser Krankheit gab, so ist die Gefahr in ein Sperrgebiet zu fallen, unverändert sehr hoch. Eine neue Theorie besagt, dass das BT-Virus in den Gnitzen (= Stechmücken) eine gewisse Zeit benötigt um sich „anzureichern“. Deshalb treten neue Fälle verstärkt im letzten Drittel des Jahres auf. Ein größerer Teil Bayerns ist bereits Restriktionszone und hat Erfahrungen damit.

Kälber von Muttertieren ohne Impfschutz dürfen nur innerhalb der Sperrgebiete verkauft werden. Das bedeutet derzeit etwa einen Mindererlös von 1.- € je kg Lebendgewicht. Stammen die Kälber von geimpften Muttertieren ab, so sind sie frei handelbar. Wenn die Mütter vor der Belegung grundimmunisiert waren, so bedarf es keiner weiteren Untersuchung. Erfolgte die Grundimmunisierung erst in der Trächtigkeit, so bedarf es einer Blutuntersuchung um die freie Handelbarkeit des Kalbes herzustellen.

Das bisherige Problem, dass der Impfstoff sehr begrenzt und sehr verzögert verfügbar war, ist inzwischen gelöst. Wer impfen will, kann impfen! Sprechen Sie mit Ihrem Hoftierarzt. Derzeit genügt die Impfung gegen BTV 8. Aber auch ein Kombiimpfstoff BTV 4+8 wird angeboten. Auch wenn nicht alle Tiere verfügbar sind (Alm, Pensionsweide ...), so ist es doch sinnvoll, alle derzeit vorhandenen Tiere bald-möglichst zu impfen.

Alle Zuchtverbände und auch der Viehhandel unterstützen diesen Impfapell! Dass die Politik handelt und eine einfachere Lösung findet, ist nicht zu erwarten!

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Zuchtverband für obb. Alpenfleckvieh Miesbach e.V.
Zuchtverband 1
83714 Miesbach

Tel.: +49 8025 2808-0
Fax.: +49 8025 2808-39
E-Mail: info@zuchtverband-miesbach.com