Marktbericht

Florierender Zuchtviehmarkt in der Oberlandhalle!

Man sollte nichts verschreien, aber die Nachfrage auf den Großviehmärkten ist seit einem Jahr sehr stabil und auf einem sehr guten Preisniveau. So wechselten auf den ersten Großviehmarkt im Jahr 2023 14 Zuchtstiere, 2 Kalbinnen, 6 Kühe und 95 Jungkühe in einer zügigen Versteigerung den Besitzer. Ein Wermutstropfen bleibt, es konnte kein Stier in die Besamung verkauft werden. Natursprungbullenhalter konnten aber aus einer sehr hochwertigen Genetik auswählen. Die vier Stiere, die gehörnt vererben, haben einen durchschnittlichen Gesamtzuchtwert von 129. Die 13 hornlos vererbenden Stiere liegen bei einem mittleren Gesamtzuchtwert von 124. Der Steigerungspreis der 14 verkauften Zuchtstiere bewegte sich in einem engen Preisfenster von 2200 bis 2700 Euro, wobei die vier Stiere der Wertklasse 1 für 2487 Euro verkauft wurden. 8 Stiere der Wertklasse 2a kosteten durchschnittlich 2437 Euro und die 2 Stiere der Wertklasse 2 wurden bei 2325 Euro im Mittel abgegeben.

Die zwei weidegewohnten Kalbinnen, die etwa 6 Monate trächtig sind, wurden für 1950 Euro und 2200 Euro Steigerungspreis verkauft. 5 Zweitkalbskühe und eine Drittkalbskuh wurden für 1940 Euro im Mittel versteigert. Ihre mittlere Milchleistung betrug 29,9 kg und deren Melkbarkeiten lagen zwischen 2,0 und 3,0 kg pro Minute. Um eine sehr gute Qualität handelte es sich bei den 95 angebotenen Jungkühen. Für die 6 vorgezogenen Jungkühe der Wertklasse 2a wurde im Mittel 3216 Euro, bei einer Preisspanne von 2850 bis 3450 Euro, bezahlt. 3450 Euro stellte zugleich auch den Spitzenpreis des Marktes dar. Angeboten hatte diese Jungkuh, eine formschöne Wodonga- Tochter mit 30,3 kg Milch, Josef Greiter aus Egling. Insgesamt erfolgte bei 10 Jungkühen der Zuschlag erst bei einem Versteigerungspreis ab 3000 Euro. Weitere 22 Jungkühe erreichten Steigpreise über 2500 Euro. Es können aber in Miesbach auch Jungkühe unter 2000 gekauft werden. 22 Jungkühe wechselten den Besitzer mit Versteigerungspreisen zwischen 1200 und 1950 Euro.

Ein Stier, zwei Kalbinnen und 49 Jungkühe gehen über Viehhandelsunternehmen vor allem in die Beneluxstaaten. Drei Stiere und drei Jungkühe wurden außerhalb Bayern in das Bundesgebiet verkauft. Zwei Stiere, 3 Kühe und 24 Jungkühe gehen an bayerische Zuchtbetriebe. 8 Stiere, zwei Kühe und 19 Jungkühe bleiben im Miesbacher Zuchtgebiet. Der nächste Großviehmarkt findet bereits in drei Wochen am 1. Februar in der Oberlandhalle statt.

Am Freitag, den 13. Januar beginnen die Mitgliederversammlungen in Rohrdorf mit der Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim. In den nächsten Wochen folgen 7 weitere Versammlungen. Ein Besuch zeigt, dass man sich zum Zuchtverband Miesbach zugehörig fühlt. Wir informieren über aktuelle Entwicklungen in Zucht und Vermarktung.

 HP Lechner

Kat. Nr. 183 Lechner Robert, Sauerlach.

 

Die 4 von der Tanke

Verabschiedung des ehemaligen Geschäftsführers Christian Preßlaber.

 

Zur Marktanmeldung

 

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