Marktbericht

Kühe în Milch gefragt

Kühe gefragt, Überstand bei Stieren, so könnte man den jüngsten Großviehmarkt kurz beschreiben. Während bei den Kühen und Jungkühen gute Preise erzielt wurden und nahezu alle einen neuen Stall fanden, gab es Jungstiere, die den Ring ohne Gebot verlassen mussten.

In der Statistik tauchen 3 Besamungsstiere auf: „Magnago“, ein Marmolada-Sohn von Johann Vogl aus Seeshaupt und „Shotgun“, ein Sertoli-Sohn von Sepp Manhart aus Schliersee gingen an die Bayern-Genetik, „Henning“, ein Hendorf-Sohn von Lothar Schechner aus Tuntenhausen ging an Molkereistation Bauer in Wasserburg.

Die 12 verkauften Natursprungstiere kosteten zwischen 1400.- und 2300.- Euro. Am teuersten war dabei ein sehr gut entwickelter Wobbler-Sohn von Familie Reiter aus Schaftlach. Er wird künftig die Kühe eines Betriebes in der Nähe von Aichach beglücken. Der Durchschnitt errechnete sich mit fast genau1800.- Euro.

Der Jungkuhauftrieb war mit 87 Tieren gegenüber dem Vormarkt zwar etwas schwächer, aber der Durchschnittspreis zog um über 80.- Euro auf 1679.- Euro an. Nur 2 Verkäufern erschien das Gebot zu gering. Zwischen 1200.- und 2300.- Euro musste man investieren. Auch Mängelansagen wurden von den Käufern akzeptiert und führten nur zu kleineren Preisabschlägen.

 

Eine Auswahl der IIa-Jungkühe, vorgestellt von:

HansEberl  

Johann Eberl, Arget 

 

Vordermayer

Franz Vordermayer, Stuhlrain

 

Würmseer

Christine Würmseer, Weyarn

 

Mair

Georg Mair, Untersteinbach     und

 

Stein

Josef Stein, Stadl 

 

Die Tagesgemelke reichten von 19 bis 34 kg, im Schnitt, wie beim Vormarkt, 27,3 kg. Die teuerste Jungkuh, eine Raldi-Tochter mit hervorragendem Euter von Franz Vordermayer aus Riedering blieb im Zuchtgebiet. Von 12 weiteren Tieren über 2000.- Euro nahm Herr Kuenen 9 mit in die Niederlande. Nur 6mal wurden die 1300.- Euro knapp verfehlt. Die 11 Bio-Kühe gaben 25 kg Milch und kosteten zwischen 1200.-und 2000.- Euro, im Mittel 1590.- Euro. Die 8 von der Bewertungskommission vorgezogenen Spitzentiere wurden bei durchschnittlich 2000.- Euro zugeschlagen. Die 7 vorgestellten Kalbinnen waren größtenteils noch weit vom Kalbetermin entfernt und kosteten deshalb nur zwischen 1020.- und 1650.- Euro. 5 Mehrkalbskühe brachten ihren Besitzern zwischen 1160.- und 2000.- Euro ein, im Mittel 1644.- Euro. 35 Zuchttiere blieben im Verbandsgebiet, 35 im restlichen Bayern, 12 wechselten in den Norden der Republik und 30 in die Niederlande. Fazit: Weibliche Zuchttiere sind gefragt, bei den Stieren könnte die Nachfrage besser sein.

Der nächste Großviehmarkt findet wieder in 3 Wochen, nämlich am 28.11.18 in der Oberlandhalle statt. Um Beachtung des Anmeldeschlusses wird dringend gebeten.

 

 

 

 

Zur Marktanmeldung

 

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