Marktbericht

Zahlreicher Auftrieb beim Miesbacher Großviehmarkt!

 

Bei frühlingshaftem Wetter fanden sich etwas weniger Besucher ein, als bei Wintermärkten gewohnt. Dennoch waren für die 147 aufgetriebenen Zuchttiere ausreichend Kaufinteressenten vor Ort, so dass die Versteigerung sehr zügig ablief. Bei den Zuchtstieren fand zwar kein einziger das Interesse der Besamungsstationen. Zuchtstiere der Wertklasse 1 und insbesonders, hornlos vererbende, Zuchtstiere wurden zu Versteigerungspreisen über 2000 Euro verkauft. Die drei Zuchtstiere der Wertklasse 1 kosteten im Mittel 2250 Euro, wobei unter ihnen auch der teuerste Stier des Marktes ein Mahango – Sohn war. Bei dem Stier aus dem Zuchtbetrieb Marlies Kiening aus Oberach, Gemeinde Rottach-Egern erfolgte der Zuschlag bei 2350,- Euro. Neben der Hornlos-Vererbung konnte der rahmige Stier mit einer sehr guten Bemuskelung und einem tadellosen Fundament überzeugen. Mit Versteigerungspreisen über 2000 Euro wechselten zwei weitere gemischt hornlos vererbende Stiere und die vier Stiere der Wertklasse 1 und 2a den Besitzer. Von den restlichen Stieren wurde noch weitere fünf mit Preisen zwischen 1420 Euro und 1850 Euro verkauft. Vier Stiere wurden nicht abgegeben. Es erhielten jedoch alle Stiere ein Gebot.

 

Die Jungkühe waren gefragt. Bei einer Tagesmilchmenge von 27,4 kg gaben die Preise gegenüber dem Dezembermarkt zwar etwas nach. Ein Grund dafür war die unterschiedliche Qualität. Fünf Jungkühe wurden nicht abgegeben. Als Durchschnittspreis bei den Jungkühen errechneten sich 1627.- Euro. Die Preisspanne reichte dabei von 1000.- bis 2550.- Euro. Für die 13 Jungkühe der Wertklasse 2a wurden im Mittel 1984 Euro angelegt. Bei immerhin 20 Kühen erfolgte der Zuschlag erst bei 2000 Euro und mehr. Die Spitzenjungkuh stellte Andreas Gschwendtner, Salmer aus Fischbachau. Auch bei dieser Jungkuh aus biologischer Fütterung war Mahango der Vater. Mit einer Milchleistung von 28,8 kg und einer guten Melkbarkeit ersteigerte sie ein Züchter aus dem eigenen Zuchtgebiet für 2550 Euro. Es mussten sich auch Züchter von 31 Jungkühen mit Preisen unter 1500 Euro zufrieden geben. Durch geringere Milchleistungen, geringere Lebendgewichte und Ansagen war dieser Preis zum großen Teil begründet. Diese geringeren Preise liegen trotzdem bei den meisten Kühen noch um einige 100 Euro über den Erlös, als wenn sie die Kuh zur Schlachtung gegeben hätten.

 

Bartl 140

Bartl Andreas, Bad Wiessee

 

Biechl 110

Biechl Martin, Feldkirchen-Westerham

 

Grandl 113

Grandl Klement jun., Edling

 

Vodermayer 216

Vordermayer Franz, Riedering

 

Zacherl 262

Zacherl Johann, Rottach-Egern

 

In der Käuferstatistik blieben 8 Stiere, eine Kuh und 36 Jungkühe im Verbandsgebiet. Zwei Stiere, eine Kuh und 39 Jungkühe wechselten ins restliche Bayern. Zwei Stiere gehen in das nördliche Westfalen in der Nähe von Osnabrück. 46 Jungkühe und ein Jungrind ersteigerten sich Viehhandelsunternehmen aus den Niederlanden und Südtirol.

 

 

Der nächste Markt in der Oberlandhalle findet bereits in 3 Wochen, am 05. Februar statt.

 

Um Beachtung des Anmeldeschlusses wird dringend gebeten.

 

Zur Marktanmeldung

 

Zuchtverband für obb. Alpenfleckvieh Miesbach e.V.
Zuchtverband 1
83714 Miesbach

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