Marktbericht
Erfolgreicher Großviehmarkt nach Umbau der Anlieferung
Nachdem in den vergangenen Monaten bereits die Aufstallung in der Oberlandhalle auf die reine freie Vermarktung umgestellt wurde, ist nun auch der Umbau der Anlieferung abgeschlossen. Das neue Konzept der Anlieferung und Vermarktung, bei dem die Verkaufstiere ohne Vorführer im Ring präsentiert und verkauft werden können, kommt bei den Beschickern und Käufern durchweg sehr gut an.
Dies spiegelte sich auch in den Auftriebszahlen des heutigen Marktes wider: Insgesamt wurden 18 Bullen, Jungkühe, drei Kalbinnen und Kühe im Ring vorgestellt.
Von den 18 aufgetriebenen Bullen waren 15 natürlich hornlos, sieben davon reinerbig hornlos. Aufgrund der durchweg sehr guten Qualität wurden zwölf Bullen in die Wertklasse 1 und sechs in die Wertklasse 2 eingestuft.
Ein besonders leistungsstarker Hofit-Sohn aus Zio begeisterte gleich mehrere Besamungsstationen. Die BayernGenetik konnte sich den Bullen schließlich für 8.500 Euro sichern.
Der mit 530 kg sehr gut entwickelte Bulle stammt aus der Zucht der ScheSchu-Genetik und belegt aktuell Rang 2 unter 62 getesteten Halbgeschwistern. Der natürlich hornlose Bulle überzeugt mit einem Gesamtzuchtwert von 140. Neben sehr guten Fitnessmerkmalen punktet er insbesondere mit einer starken Milchmengenvererbung und einer soliden Fundamentvererbung.
Insgesamt wechselten 15 Bullen für den Natursprung den Besitzer. Der Durchschnittspreis lag bei 3.093 Euro. Die beiden teuersten Natursprungbullen erzielten jeweils 3.600 Euro.
Katalognummer 14: Der mischerbig hornlose Seide-Sohn aus Senator, gezüchtet von Johann Grad aus Brannenburg, überzeugte mit einem sehr guten Gesamtzuchtwert von 135. Darüber hinaus zeichnet er sich durch ein ausgeglichenes Vererbungspotenzial und einen weit überdurchschnittlichen Kalbeverlaufswert von 121 aus.
Katalognummer 27: Auch der Jet-Sohn aus Malte, gezüchtet vom Betrieb Daxenbichler aus Tuntenhausen, erzielte 3.600 Euro. Der Bulle überzeugte mit einem Gewicht von 632 kg und seiner Bio-Herkunft.
Von den 149 aufgetriebenen Jungkühen konnten 146 zu einem durchschnittlichen Preis von 2.821 € verkauft werden. Auch an diesem Markt wurde für Spitzenjungkühe Höchstpreise gezahlt. 63 Jungkühe erzielten bei einem durchschnittlichen Tagesgemelk von 30,7 kg 3.000€ und mehr. Die 29 verkauften Jungkühe aus Bio-Betrieben wurden für im Schnitt für 3.022 € verkauft.
Absoluter Spitzenpreis wurde für die sehr komplette und harmonische Moar-Tochter aus Irokese gezahlt – nach einem Bieterduell konnte sich der Verkäufer über einen Preis von 4.150 € freuen. Die Bio-Jungkuh überzeugte mit 31,0 kg Tagesgemelk und einer Melkbarkeit von 2,1 sowie einem sehr gut aufgehängten Euter und optimalem Fundament.
Die Kuh wurde für 3.150 € bei 35,0 kg Tagesgemelk verkauft.
Die sehr gut entwickelten Kalbinnen kosteten im Schnitt 2.083 €.
Im Gebiet des Zuchtverbandes verbleiben 6 Bullen und 28 Jungkühe sowie eine Kalbin.
Ins restliche Bayern wurden 5 Bullen, eine Kuh sowie 73 Jungkühe und zwei Kalbinnen verkauft.
Fünf Bullen sowie 12 Jungkühe verbleiben in den weiteren Bundesländern. In die Niederlande wurden 33 Jungkühe verkauft.
Der Zuchtverband Miesbach bedankt sich bei allen Züchtern für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen Käufern viel Erfolg mit dem erworbenen Zuchtvieh.
Sollten Sie Kaufinteresse haben, sprechen Sie uns gerne an! Wir nehmen laufend Kaufaufträge entgegen.
Der nächste Großviehmarkt findet am 04. November 2026 statt. Anmeldungen können noch bis zum 19. Oktober 2026 angenommen werden.
Kat. Nr. 4: Der Hofit-Sohn der Wertklasse I. von der ScheSchu-Genetik.










